Dienstag, 8. Juli 2014

GELESEN: Der Schatten des Windes

von Carlos Ruiz Zafón


Nach langer Pause habe ich endlich mal wieder ein Buch gelesen!
Im Urlaub hatte ich eine Menge Zeit dafür und trotzdem schaffte ich in der Zeit nur ein Buch (und das nichtmal zu Ende), während andere sieben Bücher schafften. Ich bin und bleibe eine Leseschnecke.





Ich war so gespannt auf dieses Buch, denn scheinbar alle die es gelesen haben sind begeistert. Vorweg genommen: Ich reihe mich da nur mit Einschränkung ein.

Aber erstmal zur Story:
Es geht um einen Jungen, der von einem geheimen Buch so fasziniert ist, dass er die Hintergründe der Geschichte ans Tageslicht bringen möchte. Dabei erlebt er natürlich eine ganze Menge und verstrickt sich in den dunkeln Geheimnissen Barcelonas.

So weit so gut, das macht mir Lust auf die Geschichte.
Ungefähr bis zur Hälfte habe ich mich allerdings dauernd gefragt von wem momentan geredet wird. So viele Personen und Handlungsstränge, das wollte nicht in meinen Kopf rein. Und dazu muss man sagen, dass ich des Spanischen halbwegs mächtig bin und mir deswegen spanische Namen nicht fremd sind. Lag es daran dass mein Kopf im Urlaubsmodus war? Eine ordentliche Portion Konzentration war also gefragt.
Aber dann, dann kam die zweite Hälfte! Und die ist einfach nur großartig. Vielleicht weil inzwischen jeder Name oft genug gefallen war, dass ich ihn zuordnen konnte? Mag sein.
Ich wollte das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen. Und als ich dann fertig und die letzte Zeile gelesen war, dachte ich nur: "genial". 

Geniales Zusammenspiel der Handlungsstränge, genial geschrieben und ich muss es unbedingt ein zweites Mal lesen um die Genialität der ersten Hälfte zu begreifen. :)


Kommentare:

  1. Oh, das Buch klingt gut.
    Ich mag das ja auch nicht, wenn man vor lauter Namen und Handlungssträngen den Überblick verliert. Aber ich glaub das liegt zum Teil daran, dass man so langsam liest. Dann schafft man jeden Tag nur n Stückchen und muss sich immer wieder neu reindenken. Ich brauche immer ewig, bis ich in nem Buch "drin" bin. Und so weniges lesen ist dann nicht gerade förderlich, um besser rein zu kommen...

    Liebe Grüße

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  2. Ich habe das Buch auch gelesen, weil alle soooo begeistert waren. "Das beste Buch, das ich je gelesen habe" sagte ein befreundetes Paar unisono. Und wenn sich da zwei ansonsten unterschiedliche Leser (sie Twilight, er Gable - nur mal als Beispiel) schon so einig sind, muss man das ja ausprobieren. Tja. Je höher die Erwartungen, desto mehr kann man enttäuscht werden, oder? ;-) Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal mehr, was genau mich gestört hat. Ist schon wieder ein paar Jährchen her. Aber ich fand es einfach etwas langweilig. Wie du sagst: Wenn man am Anfang schon den Überblick verliert, habe ich irgendwann keine Lust mehr und überfliege nur noch, was für den Überblick wiederum nicht gerade hilfreich ist. Aber immerhin habe ich es geschafft - der Held hat nach einem Drittel aufgegeben ;-)

    Liebe Grüße
    Nele

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  3. Ich hab mich da auf Spanisch durchgequält. Geflucht wie ein Rohrspatz und direkt noch eins von ihm gekauft. Seine manierierte Schreibe geht mir auf die Ketten aber die Stories sind halt genial. Jetzt liegt das nächste auch schon wieder über zwei Jahre hier, aber ich werde es bezwingen!
    Liebe Grüße und eine feine Woche,
    Nike
    Wg. der To-Do-Listen: pfff, mach Dir doch keinen Stress. Wofür ist man schließlich erwachsen und die "Bestimmerin"? Einfach übern Haufen schmeißen!

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  4. Hehe... eine Maultasche ist quasi eine Frikadelle ("Fleischküchle") im Bademantel !

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